Versuchsgärten

HFWU Nürtingen

HFWU


Eine gute Zusammenarbeit verbindet uns seit Jahren mit dieser Hochschule. Verschiedene Versuche zu Staudenmischpflanzungen konnten wir hier durchführen.Durch den großen Erfahrungsschatz und zahlreiche andere Versuche werden hier optimale Ergebnisse erzielt.

Die Lehr- und Versuchsgärten sind eine wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Sie bestehen aus den Gärten Braike und Tachenhausen.

Hauptaufgaben sind Lehre und Forschung auf den Gebieten Landschaftsarchitektur, Landschafts- und Stadtplanung zu den Themenbereichen Pflanzensortimente, Pflanzenverwendung und Elemente der Freiraumplanung. 

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Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

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Der Sichtungsgarten

Der 1947 gegründete Garten umfasst eine Fläche von mehr als 5 Hektar. In dem Lehr- und Versuchsgarten werden Stauden- und Gehölzsortimente sowie Rosenneuheiten auf ihren Gebrauchswert geprüft. Ein wichtiger Aspekt ist die standortgerechte Verwendung von Stauden in ästhetisch ansprechenden Kombinationen.

Im Zentrum des Gartens sind Beetstaudensortimente und schmuckvolle Rabatten zu sehen. Am südgeneigten Hang schließen sich steppenheideartige Pflanzungen, Steingartenanlagen sowie ein Teich und Wasserbecken an. Die Randbereiche sowie der westliche Teil des Gartens sind geprägt durch ein Gehölzsortiment mit einem artenreichen Staudenunterwuchs.

Lassen Sie sich von der Vielfalt und dem Zusammenspiel von Stauden, Sommerblumen und Gehölzen inspirieren und entdecken Sie den Reiz der Pflanzenarrangements im Wechsel der Jahreszeiten!

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Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim

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Die Idee der Staudenmischpflanzungen wurde hier geboren. Zahlreiche Versuche und Publikationen zu diesem Vorhaben wurden hier erarbeitet.

Forschungsprojekt Staudenmischpflanzungen: Vielfalt statt Einfalt!

Mit der Idee von Staudenmischpflanzungen, die 1993 in Veitshöchheim ihren Anfang nahm, lassen sich heute bereits viele attraktive Pflanzbilder mit geringem Aufwand an Planung und Pflege für viele unterschiedliche Lebensbereiche realisieren.

An Stelle einer aufwändigen Pflanzplanung, die jeder Pflanze einen festen Platz zuweist, tritt eine standortgerecht definierte Mischung aus verschiedenen Staudenarten. Diese werden in zufälliger Anordnung und vorher festgelegter Pflanzdichte auf der Fläche ausgelegt und gepflanzt.

Zielsetzung

Entwicklung von extensiv zu pflegenden Staudenkombinationen als artenreiche und ästhetisch ansprechende Pflanzungen für die Lebensbereiche Freifläche, Gehölzrand und Gehölz zur Anwendung für vollsonnige, schottrig-steinige, humusarme Pflanzflächen im Siedlungsbereich sowie für Schattenpartien unter Bäumen und für absonnige Gehölzränder.

Projektdaten

  • Projektbearbeitung: Dr. Philipp Schönfeld, Angelika Eppel-Hotz, Andreas Schulte
  • Fördernde Stelle: Bayer. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
  • Laufzeit: seit 1993 mehrere Projekte

 

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Fachhochschule Anhalt

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Lehr- und Versuchsgärten

Die ersten Staudenmischungen sind unter Prof. Wolfram Kircher entstanden und wurden auch mit Unterstützung des Bundes deutscher Staudengärtner durchgeführt.

Der praxisnahen studentischen Ausbildung im Fach Landschaftsarchitektur und Umweltplanung sind die zahlreichen, interessanten Strenzfelder Gärten zu verdanken. Diese zeigen Pflanzenkombinationen auf verschiedenen Standorten und zu unterschiedlichen Themen. So finden sich neben Staudenmischpflanzungen unter anderem ein Lehrgarten mit ca. 1000 Staudenarten und -sorten, ein Moorbeet, Steinanlagen, ein Bambusgarten und eine Anlage mit mediterranen Pflanzen. Fast alle Gärten stehen für Interessierte jederzeit offen. In diesen finden sich zumeist Infotafeln mit Wissenswertem zur jeweiligen Pflanzung. Zahlreiche neue Projekte zu diesem Gebiet werden hier z. Zt. durchgeführt.

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www.prof-kircher.de


Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof

Der Hermannshof arbeitet wissenschaftlich und experimentell an der Entwicklung einer modernen Pflanzenverwendung. Die in der Natur vorkommenden Pflanzengesellschaften dienen als Vorbild für Pflanzenbilder mit natürlichem Charakter. Das milde Weinbauklima ermöglicht die Kultur einer großen Pflanzenvielfalt. So kann man im Garten über 2500 Staudenarten und -sorten kennenlernen. Ferner prägen alte, in Deutschland zum Teil sehr seltene Gehölze die Anlage.

Mit der Konzeption werden drei wesentliche Ziele verfolgt:
1. Die Untersuchung der Konkurrenzverhältnisse zwischen den Pflanzen bei unter- schiedlichen Wachstums- und Standortbedingungen.
2. Die Gestaltung von Pflanzenkombinationen, die aufgrund von Harmonie bzw. Kontrast der Formen und Farben von hohem ästhetischem Reiz sind.
3. Die Etablierung dauerhafter Pflanzungen mit einem geringen Pflegeaufwand und einer langanhaltenden Attraktivität.seltene Gehölze die Anlage.

Zahlreiche Staudenmischpflanzungen wurden hier erprobt. Ein besonderes Interesse gilt hier z. Zt. den Präriestauden.

Der Hermannshof zählt heute zu den lehrreichsten Gärten in Deutschland. Die Firma Freudenberg und die Stadt Weinheim unterhalten diese private Anlage.

zum Sichtungsgarten Hermannshof


Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen 

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ZHAW Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften

Life Sciences und Facility Management
Grüental, Postfach
8820 Wädenswil
Schweiz 

Das Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen gehört zum Departement Life Sciences und Facility Management der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil. An den drei Standorten in Wädenswil, auf der Halbinsel Au und in Wergenstein lehren und forschen 190 Mitarbeitende.  Aktuell sind über 500 Studierende im Bachelorstudiengang Umweltingenieurwesenimmatrikuliert und über

50 Studierende absolvieren das Masterstudium in Life Sciences mit Vertiefung Natural Resource Sciences. Das vielfältige Weiterbildungsangebot des Instituts wird jährlich von rund 600 Teilnehmenden genutzt.

Aktuell laufen über 300 Forschungs- und Dienstleistungsprojekte. Der Erlös von rund 27 Mio. Franken wird zu 60% in der Lehre und zu 40% in der Forschung erwirtschaftet.

Hier in Wädenswil sind unter Dipl. Ing. (FH) Axel Heinrich insbesonders Staudenhecken entwickelt und in mehrjähringen Versuchen getestet worden.

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Arbeitskreis Staudensichtung im Bund deutscher Staudengärtner

Staudensichtung und –bewertung – ein Thema, dem sich der Berufsstand der Staudengärtner schon immer gewidmet hat. Im Kontakt zu Forschungseinrichtungen und Verwendern wurde hier ein breites Wissen geschaffen.

Heute ist diese Arbeit in einem Arbeitskreis der verschiedenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen angesiedelt.

Der Arbeitskreis Staudensichtung www.staudensichtung.de  ist ein unabhängiges Gremium von Fachleuten aus derzeit 18 in unterschiedlichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz angesiedelten Sichtungsstandorten. Ziel des Arbeitskreises ist es, Staudensortimente unter unterschiedlichen Bodenbedingungen und verschiedenartigen klimatischen Gegebenheiten aufzupflanzen und zu prüfen. Die Beurteilung des Verwendungswerts der einzelnen Arten und Sorten in Garten- und Parkanlagen erleichtert den Pflanzenverwendern die Auswahl zuverlässig gedeihender Stauden und ermöglicht den Staudengärtnereien eine übersichtliche, aber qualitativ hochwertige Gestaltung ihrer Sortimente. Die Koordination des Arbeitskreises Staudensichtung obliegt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Vorsitzender des Arbeitskreises Staudensichtung ist Prof. Dr. Bernd Hertle.

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