Pflegen

{{img::http://www.staudenmix.de/media/image/af/cb/40/_OLE9296-pflegen.jpg}}

Genießen Sie Ihr vielfältiges Staudenbeet!

Das fängt mit dem Austrieb im Frühjahr an, dieser kann bei machen Pflanzen ganz zart sein, bei anderen sehr kräftig. Die Fülle der Laubfarben und -formen wird Sie überraschen. Knospe und Blüte sind der Höhepunkt. Manche Pflanzen haben schöne Samenstände, die das Beet den ganzen Winter zieren, andere verabschieden sich mit schön gefärbten Blättern im Herbst.

In der Pflege erleben und fördern Sie die Schönheit der Pflanzen – mit wenig Aufwand!

Im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb der Zwiebeln sollten Sie altes Laub und alte Samenstände entfernen. Eventuell vorhandenes Unkraut lässt sich jetzt am leichtesten entfernen.

Gerade jetzt sollten Sie erstmals auf Schnecken achten, diesen schmeckt der erste Austrieb mancher Pflanzen besonders gut. Schneckenkorn mit dem Wirkstoff Ferramol wurde von der Zeitschrift Ökotest mit „sehr gut“ ausgezeichnet! Bierfallen erfüllen ihren Zweck. Ebenso können sich Schnecken unter einem ausgelegten Brett verkriechen und dann abgesammelt werden.

Mitte April sollten Sie ihr Beet düngen: weniger ist hier mehr: stark gedüngte Pflanzen sind weich, Pilze und Schädlinge haben bei diesen „Weichlingen“ leichtes Spiel. Wieder gilt die Menge der unteren oder maximal der mittleren Herstellerangabe pro qm.

Den Sommer über sollten Sie alle 4 - 6 Wochen eine kleine Kontrolle auf etwaiges Unkraut machen, dabei können verblühte Blüten ausgeschnitten werden. Sollten Sie Wurzelunkräuter im Boden haben: einen Sommer konsequent bekämpfen tötet dies ab. Merken Sie sich die Stellen und ziehen Sie diese Unkräuter möglichst unmittelbar nach dem Neuaustrieb mit Hilfe des Unkraustechers aus dem Boden. Wichtig ist, möglichst große Teile der Wurzel mitzunehmen.

Glyphosat (chemisches Unkrautmittel) halten wir für bedenklich und verwenden es schon seit mehreren Jahren nur in absoluten Ausnahmefällen ganz gezielt.

Im Herbst kann braunes Laub entfernt werden, dabei können Sie aber alte Stängel stehen lassen. Diese erinnern uns an den Sommer – und manche Insekten finden hier Unterschlupf! 

Den Winter über schlafen unsere Stauden – freuen Sie sich auf neue und größere Pracht im kommenden Gartenjahr.

Gießen

Ab Juni sollte bei längerer Trockenheit (3 bis 4 Wochen) die Pflanzung geprüft und ggf. gegossen werden. Dabei ist eine kräftige Gabe alle 10 Tage den täglichen kleineren Gaben vorzuziehen. Gießen Sie in den späten Abend- oder frühen Morgenstunden. Die Feuchtigkeit kann dann gut einsickern und verdunstet nicht sofort. Mindestgabe sollten 10 - 15 Liter pro qm sein, ein sanfter Regner ist das Beste! Achten Sie dabei auf die intakte Mulchschicht, diese hält die Feuchtigkeit im Boden.

Pilzliche Schaderreger

Pilzliche Schaderreger kommen in diesen ausgeglichenen und vielfältigen Pflanzungen selten vor. Manchmal hilft hier ein Rückschnitt der Pflanze, die neuen Blätter sehen dann wieder gut aus. Blattläuse verschwinden meist von selbst bzw stehen auf der Speisekarte von Marienkäfern und anderen Nützlingen. Raupen sind sehr selten und können einfach abgesammelt werden. Sollte doch einmal eine Bekämpfung nötig sein, empfehlen wir zu Ihrem Schutz und dem Schutz der Umwelt biologische Mittel.